Stau in der Heege
 
 
 
 
 
 
 
 
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Pressemitteilungen

24.04.2009

Infoabend des Bürgerforums A52

Etwa 50 interessierte Bürgerinnen und Bürger nahmen am 23.04.2009 an der Informationsveranstaltung des BÜRGERFORUMS A52 im Gemeindesaal von Christus König teil.

Zunächst berichtete Dr. Schneider über den Briefwechsel mit Bundes- und Landesbehörden sowie mit der Stadt Gladbeck, danach gab Olaf Jung einen Überblick über die bestehenden Planungen.

Architekt Luggenhölscher vom Arbeitskreis Stadtbildpflege stellte seine Pläne für eine alternative Trassenführung vor. Die B 224 könnte danach zu einer reinen Stadtallee werden, mit Kreisverkehren und Tempo 50.

Anschließend referierten Olaf Jung und Stephan Müller über die Belastungen an Autobahnen. Es wurde über Lärm, Feinstaub und Fahrzeugabgase informiert. Stephan Müller, der auch eine alternative zur bestehenden Planung präsentierte, konkretisierte die zu erwartende Verlärmung der Stadt. Er übertrug das Lärmbild des Autobahnkreuzes Duisburg-Kaiserberg auf den geplanten Knotenpunkt in Gladbeck.

Im Anschluss wurde noch bis 22.00 Uhr diskutiert. Alle waren sich einig, dass die Gesundheit der Menschen in Gladbeck bei allen Planungen vorrangig im Vordergrund stehen muss. Überrascht waren die Referenten über die Vehemenz mit der von den Teilnehmern eine Umgehungslösung gefordert wurde.


Die Resolution des Bürgerforums A52 zum Download

 20.04.2009

BÜRGERFORUM A52 lädt zu einem offenen Treffen

Sehr geehrte Damen und Herren,

für den 23.04.2009, 19.30 Uhr, lädt Stephan Müller im Namen des „BÜRGERFORUMS A52“ zu einem offenen Treffen alle Bürger Gladbecks und der umliegenden Städte in den Gemeinderaum der Christus König Kirche an der Talstraße ein. Neben der Diskussion neuer Informationen sollen Mindestanforderungen an den Autobahnbau formuliert werden.
Außerdem sind folgende Beiträge und Präsentationen in der Tagesordnung vorgesehen:

  • Darstellung des Schriftverkehrs des Arbeitskreises Stadtbildpflege mit Bundesverkehrsminister Tiefensee und Straßen NRW        
  • Alternativlösungen zu offiziellen Planungen zur A 52
  • Grundlagen zu Emissionen an Straßen
  • Überblick über die „offiziellen“ Planungen zur A52
  • Lärmentwicklung einer Hochleistungstransitstrecke

Am18.03.09 gründete sich auf Initiative des Arbeitskreises Stadtbildpflege das „BÜRGERFORUM A52“. Darin fanden sich außer Arbeitskreismitgliedern weitere fachkundige Gladbecker Bürger zusammen, unter anderem der Gladbecker Landschaftsarchitekt Stephan Müller, Karl Heinz Ochlast von der NUR (Natur- und Umweltschutz im Vest Recklinghausen) und Olaf Jung von „Ab durch die Heege“.
 
Weitere Mitstreiter im „BÜRGERFORUM A52“ sind herzlich willkommen. Das „BÜRGERFORUM A52“ hofft auf möglichst viele interessierte Gäste an diesem Abend.

 12.05.2009

Treffen des BÜRGERFORUMS A52


 

Das neu gegründete Bürgerforum A 52 trifft sich am Donnerstag den 14. Mai 09 um 19:30 Uhr in den Gemeinderäumen der Christus - König - Kirche in Gladbeck – Schultendorf, Eingang Talstraße. Am 23.04.09 gründete sich das Bürgerforum zum umfassenden Thema “A 52“, um abseits von politischen Meinungsbildern und Behördenplänen, eine
Plattform für Bürger zu schaffen, durch die jeder Bürger „seine eigenen Ideen“, seine Bedenken, und seine Gedanken zum „ Thema A 52“darstellen kann. Im Bürgerforum soll ohne Tabus über alle Möglichkeiten gesprochen werden. Rederecht hat dort „jeder“, welcher das Forum nicht als poltische Bühne benutzen will. Experten und Laien diskutieren hier auf Augenhöhe, um das Beste, beim Bau einer eventuellen A 52, für unsere Stadt und unsere Nachbarstädte heraus zu holen. Wären die derzeit diskutierten Varianten zur A 52 wirklich nachhaltig und volkswirtschaftlich geplant, hätte sich dieses Forum nie gegründet. Das Forum A 52 sieht akuten Handlungsbedarf und will den Versuch wagen, sehr viele Bürger zu mobilisieren und zu sensibilisieren, um aktiv bei diesem Jahrhundertbauwerk mitzuwirken und neue Lösungen zu finden. Gladbecker, Gelsenkirchener, Bottroper und Essener Bürger sind ebenfalls herzlichst eingeladen. Bürger brauchen keine Kirchturmpolitik, sondern eine einheitliche Aussage der Region mit der alle leben können. Die Bürger sollen nicht zusehen, wie andere eine Lösung entscheiden, deren langjährige Folgen die Verantwortlichen, persönlich nicht mehr zu rechtfertigen haben. Im Bürgerforum soll in erster Linie informiert werden, damit sich jeder ein eigenes Bild vom Bauvorhaben A 52 machen kann. Dafür stehen Experten im Forum zur Verfügung, die zu diesem langatmigen Thema umfassend informieren können. Jeder Bürger ist aufgerufen, seinen Beitrag in Form von z.B. Unterschriften, Beiträgen und Mundpropaganda, zu leisten. Nur als große Gemeinschaft kann etwas bewegt werden, davon sind alle Teilnehmer überzeugt. Bei der letzten Sitzung waren ca. 50 BürgerInnen anwesend, die durchaus ihre klaren Vorstellungen formuliert haben. Es handelte sich um eine konstruktive Veranstaltung, in der überwiegende Einigkeit vorlag, dass der Gesprächsstoff so schnell nicht ausgehen wird. Daher sollen die Treffen regelmäßig alle 4 Wochen stattfinden. Ansprechpartner sind unter anderem der Gladbecker Landschaftsarchitekt Stephan Müller, Museumsdirektor Dr. Wolfgang Schneider und Karin Jäger. Nicht Monolog sondern Dialog ist die Devise des Forums.


 

 19.03.2009

Pressemitteilung des Arbeitskreises Stadtbildpflege

Mitteilung an die örtliche Presse:
Arbeitskreis Stadtbildpflege Gladbeck initiiert neue Organisation zum Thema „Ausbau der A52“
 

Sehr geehrte Damen und Herren,

für den 18.03.09 hatte der „Arbeitskreis Stadtbildpflege Gladbeck“ zu einem Treffen zum Thema Ausbau der B224 zur A52 eingeladen. Nachdem sich die Aktion „Gladbeck gegen die A52!“ im Februar bedauerlicherweise aufgelöst hatte, gründete sich jetzt auf Initiative des Arbeitskreises Stadtbildpflege das „BÜRGERFORUM A52“. Darin fanden sich außer Arbeitskreismitgliedern weitere fachkundige Gladbecker Bürger zusammen, darunter der Gladbecker Landschaftsarchitekt Stefan Müller, Karl-Heinz Ochslast von der NUR (Natur- und Umweltschutz im Vest Recklinghausen) und Olaf Jung von „Ab-durch-die-Heege.de“.

Das „BÜRGERFORUM A52“ versteht sich als konsequent bürgeroffen und setzt sich von allen politischen Parteien ab. Es positioniert sich gegen jeglichen Ausbau der A52 auf der jetzigen Trasse. Die künftige A52 ist eine europaweit wichtige Transitautobahn mit sehr hohem Verkehrsaufkommen, das nicht mitten durch unsere Stadt geführt werden darf, in welcher Form auch immer. Ein Bau mitten durch unsere Stadt wäre in den Augen des „BÜRGERFORUMS A52“ sozialer, ökologischer und ökonomischer Unsinn. Ziel des Forums ist es, unsere Stadt von der Verkehrslast der B224/A52 zu befreien. Dazu bietet sich  in den Augen der Mitglieder nur der Bau der A52 als Umgehungsautobahn durch die Heege an. Für diese Lösungsvariante will das Forum eine breite Bürgerbewegung ins Rollen bringen.

Das neue „BÜRGERFORUM A52“ hat auch schon erste Überlegungen zum künftigen Vorgehen angestellt:

  • Auskünfte nach dem Informationsfreiheitsgesetz über die Planungen zum Autobahnkreuz in Wittringen sollen eingefordert werden.
  • Eine möglichst baldige Informationsveranstaltung für alle Bürger wird geplant.

Für den 23.04.2009, 19.30 Uhr, lädt Stephan Müller im Namen des „BÜRGERFORUMS A52“ zu einem offenen Treffen alle Bürger Gladbecks und der umliegenden Städte in den Gemeinderaum der Christus-König-Kirche ein. Weitere Mitstreiter im Forum sind herzlich willkommen. Das „BÜRGERFORUM A52“ hofft auf möglichst viele interessierte Gäste an diesem Abend.


Mit der freundlichen Bitte um Veröffentlichung
für den Arbeitskreis Stadtbildpflege Gladbeck

Karin Jäger


09.03.2009

Bericht über das Planfeststellungsverfahren zum Bau der Autobahn 52 bei WM-TV

Am 6. März 2009 hat der Regionalsender WM-TV (West-Münsterland TV, auch im Kreis Recklinghausen aktiv) einen Beitrag über die B224/A52 durch Gladbeck erstellt. Der Sender ist in einigen Kabelnetzen zu empfangen und im Internet. Der Beitrag im Internet ist ca.5 Minuten lang und kann zur Zeit noch mit den unten stehenden Links abgerufen werden.

Nachrichten aus dem Kreis Recklinghausen bei WM-TV:
http://www.wmtv-online.de/kreiszeitheimatzeit/kreiszeit-recklinghausen.html

Direktlink zum Video (Windows Media Player erforderlich):
http://www.wmtv-online.de/fileadmin/content/multimedia/videos/downloads/sendungen/wm_aktuell/090306_KRE_AutobahnStreit.wmv



10.02.2009

Brief an den Bürgermeister

Ganz offensichtlich besteht unter den Gladbecker Bürgern ein Bedarf an Informationen zum Stand der Planungen der A 52, insbesondere zum Planungsstand des Autobahnkreuzes A 2 / A 52. Die Entwurfsplanung des südlichen Ausbauabschnitts ist der Öffentlichkeit bisher nicht vorgestellt worden.

Die Initiative Ab-durch-die-Heege.de hat sich daher mit einem Schreiben an den Bürgermeister gewand. In dem Schreiben bittet sie den Bürgermeister sich dafür zu verwenden, dass die Stadt Gladbeck in Zusammenarbeit mit Straßen.NRW eine bürgeroffene Informationsveranstaltung zum aktuellen Stand der Planungen durchführt.

Da die Planungen für das Autobahnkreuz offenbar so weit entwickelt sind, dass sie die Zustimmung des Bundesministers für Verkehr gefunden haben ist es nun höchste Zeit auch die Gladbecker Bürger darüber zu Informieren.



27.01.2009

A 52 Planung auch für Gladbecker Abschnitt genehmigt

Wie „Ab-durch-die-Heege“ aus einem Brief des Bundesverkehrsministeriums an ein Bottroper Mitglied der Bürgerinitiative "Stop A52" erfuhr, ist die Planung des Gladbecker Autobahnkreuzes der A52 mit der A2 und der zuführenden Straßen von Bottrop her bis zur Phönixstraße vom Bundesverkehrsministerium genehmigt worden. Der Eröffnung eines Planfeststellungsverfahrens auch für den Gladbecker Abschnitt steht damit nichts mehr im Wege. Damit ist zu erwarten, dass die Trassenführung der A52 mitten durch unsere Stadt nicht mehr zu verhindern ist und die Direktanbindung des Gewerbeparks Brauck ist wohl nicht mehr zu erhalten. Der nächste sicher bald folgende Schritt wird die Planfeststellung und dann der Autobahnbau sein.

Das offensichtliche Bemühen der Parteien, in Vorwahlzeiten das Thema A52 totzuschweigen und nur keine Debatten darüber mit Beschlüssen zu führen, hat sich nun als verhängnisvoll erwiesen. Im Schatten dieses Bemühens konnte das Bundesministerium Fakten schaffen. Ratsherr Franz Kruse wandte sich daher mit einer Anfrage an den Bürgermeister.

http://www.dielinke-gladbeck.de/b224a52/mitteilungen/



Übersichtsplan über den Bereich der Planfeststellung


21.01.2009

Planfeststellungsverfahren für die A 52 eröffnet

Jetzt müssen alle aktiv werden.

Alle Verantwortlichen der Stadt Gladbeck sind gehalten, hier aktiv Einfluss zu nehmen, da dass Planfeststellungsverfahren für den Bottroper Bereich bereits ganz konkrete Strukturen berücksichtigt, die für den Ausbau der A 52 auf Gladbecker Gebiet entscheidende Voraussetzungen schaffen werden. Gladbeck wird vom Bottroper Gebiet aus in "Salami - Taktik" überrumpelt, d.h. der Ausbau der A 52 auf Bottroper Gebiet, berücksichtigen bereits das MEGA Autobahnkreuz ("Spaghettiknoten GLADBECK") und Landschaftsverbrauchende Zuführungsstraßen der Gewerbegebiete. Wenn die Gladbecker Politik (alle Parteien) und die Stadtspitze jetzt nicht ihr Veto einlegt, haben spätere Versuche KEINE CHANCE und auch KEINEN SINN mehr.

Einsprüche aller Art haben im Planfeststellungsverfahren keine aufschiebende Wirkung.

Widerstand ist jetzt dringend geboten.
In Kürze erfolgt eine unabhängige Kommentierung der UVU für Bottrop, woraus eindeutig hervorgeht, dass die derzeitige Autobahnplanung ab 2010 aufgrund veränderter Gesetzesvorgaben der EU keine Realisierungschance mehr haben wird. Aus diesem Grund ist es dringend geboten, dass derzeitige Verfahren zu stören und so weit zu verzögern, dass der Planfeststellungsbeschluss entweder nie oder erst nach 2010 Gültigkeit erlangen wird.

ALLE INTERESSENTEN DES THEMAS müssen jetzt zusammen finden um konkrete Gegenmaßnahmen zu entwickeln. Es geht UNS ALLE an, da die negativen Folgen unkalkulierbare Konsequenzen für unsere gesamte Region erwarten lassen. Parteipolitische Befindlichkeiten müssen, trotz Wahlkampf, bei einem so zukunftweisenden Jahrhundert - Projekt in den Hintergrund gerückt werden. "Unsere Generation" sitzt jetzt am "Hebel der Geschichte" und in der unverrückbaren Verantwortung wesentliche Entscheidungen zu beeinflussen, die unse Region "lebenswerter" oder "unattraktiver" gestalten.

Ich fordere hiermit alle auf, aktiv zu werden.
Jeder kann seinen Beitrag leisten und wenn er noch so gering ist.

"Wenn wir nichts machen, ändern wir auch NICHTS"

http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/bottrop/2009/1/22/news-107061326/detail.html


 

17.Juli 2008
Stellungnahme an die örtliche Presse zu den jüngsten Äußerungen zur A52

Wer soll das bezahlen?

Oliver Wittke bleibt seiner Linie Treu: Er "will natürlich einen Tunnel" für Gladbeck, aber bezahlen sollen andere. Letztes Jahr noch tönte er, wenn Gladbeck einen Tunnel wolle, müsse unser Bürgermeister das gefälligst selbst bezahlen. Heute ist Wittke der Meinung, Bundesminister Tiefensee möge bitteschön das Geld zur Verfügung stellen.
Der Tunnel kostet über 120 Mio €. Der Bund stellt aber nur 62 Mio. € für den Ausbau bereit, das ist gesetzlich festgelegt. Schon die offene Galeriebauweise ist damit nicht bezahlbar. Wer glauben machen will, aus 62 Mio. könnte der Bundesminister in einer Art wunderbarer Geldvermehrung 120 Mio machen, täuscht die Bürger.
Nicht Gladbeck, sondern Herr Wittke will partout eine Autobahn mitten durch unsere Stadt bauen. Einen Tunnel wird es dabei nie geben, weil den niemand bezahlt. Damit ist ein Ausbau mitten durch Gladbeck die schlechteste Lösung überhaupt. Fließt doch der Verkehr seit der letzten Ertüchtigung der B224 durch zusätzliche Abbiegespuren und bessere Ampelschaltung meistens störungsfrei. Der Ausbau würde jahrelang Gladbeck mitsamt der umliegenden Region behindern und danach zu einem Mehraufkommen an LKW auf 445% führen.

Verkehrsbelastung_LKW_k

Selbst die Politiker in Gladbeck eiern herum. Wenn man hier wirklich einen durchgehenden, vollwertigen Tunnel hätte haben wollen, wäre das schon längst im Bauausschuss oder im Stadtrat beschlossen worden. Anträge dafür gab es genug, doch die bekamen keine Mehrheit. Zweimal innerhalb der letzen Monate haben in Gladbeck CDU und SPD in einer Art großer Koalition Beschlüsse verhindert, die sich gegen jede Art von Galerieausbau oder sonstiger offener Streckenführung durch Gladbeck richteten und somit einen Tunnel eindeutig gefordert hätten. Dass jetzt ausgerechnet der SPD Fraktionsvorsitzende Hübner gegen CDU Landesminister Wittke wettert, muss da jeden Gladbecker sehr verwundern.

Franz Kruse   Olaf Jung



06.06.2008

Ab-durch-die-Heege.de Pressemitteilung

CDU im visionärem Drehschwindel

Vor nicht ganz einem Jahr war Reinholt Fischbach (CDU) noch der Meinung, dass die Galeriebauweise der A52 schon eine deutliche Verbesserung des Zustandes auf der B224 bewirken würde und daher gut für Gladbeck wäre. Nachdem die CDU noch im Januar den Antrag von Ratsherrn Kruse, die Galerievariante auszuschließen, erfolgreich bekämpft hat heißt es nun: „Tunnel oder nichts.“ Durch diese vielen Wendungen in der letzten Zeit hat in der Gladbecker CDU nun wohl der hierdurch erzeugte Drehschwindel für Visionen gesorgt.

Bei den meisten großen Straßentunnelprojekten in NRW sind in den letzten Jahren die Kosten vom Land Nordrhein-Westfalen mitgetragen worden. Die Äußerungen von Hendrik Wüst, Generalsekretär der CDU-NRW, lassen nur den Schluss zu, dass die Landesregierung nicht bereit ist sich an einem Tunnel für die A 52 in Gladbeck finanziell zu beteiligen.
Die Aussage vom CDU-Bundestagskandidaten Sven Volmering, dass der Tunnel die beste Lösung sei, geht in die gleiche Richtung. Er will beim Ausbau Druck machen und lässt die Finanzierungsfrage im Ungewissen.

Der Tunnel wird von der CDU in Gladbeck so zu einer Schimäre gemacht. Die CDU propagiert einen Tunnel, von dem man weiß, dass niemand bereit ist ihn zu finanzieren. Es wurden noch nicht einmal Pläne für den Tunnel vom Landesstraßenbauamt vorgelegt. Wie sagte Hendik Wüst (CDU): „Man sollte keine Angst vor Visionen haben, für die Menschen große Ziele verfolgen und sich nicht im Klein-Klein verlieren.“ Aber anstatt das sich die CDU vor der Landesregierung für die Gladbecker einsetzet, wird nun wird die Verantwortung nach Berlin abgeschoben. Seriöse Politik sieht anders aus.


Mit freundlichen Grüßen und der Bitte um Veröffentlichung
für die Initiative www.Ab-durch-die-Heege.de


Olaf Jung


04.06.2008

Pressemitteilung SPD Gladbeck

CDU gefährdet erneut den regionalen Konsens!

„Zum wiederholten Male gefährdet die CDU den mühsam erkämpften Konsens in der Frage des A 52 Ausbaus in Gladbeck“, erklärt Michael R. Hübner, Fraktionsvorsitzender der SPD im Rat der Stadt Gladbeck, nach bekannt werden der Aussagen von Hendrik Wüst (CDU) auf einem offenen Parteitag der CDU in Kirchhellen. Hier hatte Hendrik Wüst als CDU-Generalsekretär erklärt: „Der Ausbau kommt, allerdings müssten sich die Gladbecker von der Vorstellung verabschieden, das Projekt in Tunnellage zu bekommen. Das würde 60 Mio. € mehr kosten. Und die haben wird nicht übrig.“

„Damit reiht sich der CDU Generalsekretär in eine Reihe von prominenten CDU Politikern ein, darunter auch der CDU-Landratskandidat Hovenjürgen, die in der A 52-Frage offen Politik gegen Gladbeck und die gesamte Region machen“, so Hübner. „Mal abgesehen davon, dass die Erklärung von Wüst Unsinn ist, dass eine Tunnellage in Gladbeck 60 Mio. € mehr kosten würde, die das Land nicht haben würde. Denn bekanntlich liegt das Finanzierungsdelta zwischen Galerie und Tunnel eher bei 15-20 Mio. €.!“

„Die SPD Gladbeck wird sich jedenfalls nicht davon abbringen lassen, dass es in Gladbeck keinen Ausbau gibt, wenn nicht die Finanzierung eines Tunnels in Gladbeck gesichert ist“, so Michael R. Hübner. „Hier gilt weiterhin, wenn ein Tunnel in Dortmund möglich ist, muss dies auch in Gladbeck möglich sein!“ Dass darüber hinaus immer noch nicht geklärt ist, wie der Verkehr in und um Gladbeck während einer 7jährigen und wahrscheinlich längeren Bauzeit fließen soll sowie wie das künftige Autobahnkreuz A2 / A52 aussieht, macht deutlich, dass das Land NRW, das Ministerium von Herrn Wittke und jetzt auch Herr Wüst noch viele Hausaufgaben machen müssen.


29.05.2008

Wüst (CDU): Die A 52 kommt ohne Tunnel

Hendrik Wüst, Generalsekretär der NRW-CDU, läutet auf dem CDU-Kreisparteitag in Kirchhellen den Wahlkampf ein.

Auf dem offenen Kreisparteitag der CDU im Brauhaus Kirchhellen stimmte Wüst seine Parteikollegen wüst auf die Wahlkämpfe im kommenden Jahr ein.

In der Fragestunde kam dann die Frage nach dem Bau der Autobahn 52 auf. „Der Ausbau kommt”, meinte Wüst überzeugt. Die Gladbecker müssten sich aber von der Vorstellung verabschieden, die Autobahn in Tunnellage zu bekommen. Wüst weiter: „Das würde 60 Millionen Euro mehr kosten. Und die haben wir nicht übrig.”


26.05.2008

Pressemitteilung DIE LINKE. Gladbeck

Die CDU stellt Weichen für einen Bau der A52 um jeden Preis

A52 – CDU will Druck machen.

Sven Volmering, CDU-Bundestagskandidat und Lehrer aus Bocholt, will in Sachen Ausbau der B224 Druck machen. Herr Volmering bezeichnet eine "Tunnellösung", die bei ihm noch nicht mal durchgehend sein muss, lediglich als "beste Möglichkeit". „Also ist für ihn auch ein offener Ausbau durch unsere Innenstadt akzeptabel. Mit Landesverkehrsminister Oliver Wittke, Diplom-Geograf aus Gelsenkirchen, der gerne einen Tunnel bauen würde, den die Gladbecker jedoch selbst bezahlen müssten, hat er einen prominenten Mitstreiter“, so Ratsherr Franz Kruse.

Als Landratskandidaten hat die CDU Josef Hovenjürgen, Ex-Landwirt aus Haltern, nominiert. Hovenjürgen, der sich schon bei der Schließung des Finanzamtes "bemüht" hat, unsere Stadt vor der Landesregierung zu vertreten, bezeichnet die berechtigten Gladbecker Interessen beim Bau der A52 mitunter als Blockadepolitik. Pressesprecher Olaf Jung dazu: „Wie er sich mit so einer Einstellung gegenüber der Landesregierung für einen vollwertigen Tunnel einsetzten will bleibt rätselhaft.“

Mit diesen Kandidaten, die von der CDU in Gladbeck mitgetragenen werden, sollen die Interessen der Gladbecker Bürger nach den kommenden Wahlen offenbar überrollt werden.

Fehlt als Bürgermeisterkandidat der CDU nur noch ein bedingungsloser Autobahnbefürworter wie Eckhard Schwerhoff, der seinerzeit schon, zusammen mit den Grünen, die Signale auf freie Fahrt stellen wollte, ohne dass ein Tunnel vom Landesstraßenbauamt auch nur in Erwägung gezogen wurde.

„Stark ist die CDU in Gladbeck nur bei ihrem problematischen Personal“, meint Gudrun Erfurt, die Sprecherin der LINKEN, abschließend.


25.01.2008
Pressemitteilung

Stellungnahme zum Bauausschuss Thema A52/B224

In der Sitzung des Bauausschusses am 24.01.2008 lag der Antrag vor, dass sich alle Parteien endlich gegen die unverträgliche A52 Planung in Galerieform aussprechen. Anstatt diese Gelegenheit zu nutzen um die Galerieplanungen vom Tisch zu bekommen, haben sich CDU, SPD und Grüne geweigert, diesen Antrag zu unterstützen.

Minister Wittke verspricht, er würde die Gladbecker beim Tunnel unterstützen, aber die großen Parteien in Gladbeck weigern sich, einen Beschluss gegen die Galerie zu fassen. Das wäre doch vor dem Hintergrund der neuesten Entwicklung gar kein Problem mehr!

Offenbar ist die Aussicht auf einen Tunnel nur die halbe Wahrheit. Wenn Berlin den durchgehenden Tunnel nicht bezahlen will, sollen Galerielücken eingebaut werden. Dieser "Galerie-Tunnel" wurde schon von Minister Wittke ins Gespräch gebracht. Niemand soll sich überrascht zeigen, wenn Staub und Abgase später durch die eingeplanten Lücken ungefiltert in die Stadt und Wohngebiete strömen. Genau eine solche "Galerie-Tunnel" Bauweise der A 52 wurde in dem Gutachten von Prof. Haller geprüft. Sie hat am schlechtesten abgeschnitten. Die Auswirkungen auf den Siedlungsraum seien eher negativ, so das Ergebnis.

Parteien, die die Galerie nicht klar ablehnen, treten sie nicht konsequent dafür ein, dass ein Tunnel nur durchgehend gebaut wird. Mit der Ablehnung des Antrages haben diese Parteien bereits gestern einen "Galerie-Tunnel" unterstützt.

Für die Initiative www.Ab-durch-die-Heege.de

Olaf Jung


16.01.2008
Pressemitteilung

Minister Wittke will Galerie-Tunnellösung wiederaufwärmen

NRW-Verkehrsminister Wittke plädiert nicht länger nur für die „Galerie-Lösung“. Das hört sich erst einmal gut an, hat aber einen gewaltigen Pferdefuß, wie wir am Schluss des Artikels erfahren müssen. Wittke verlangt von den Gladbeckern, dass sie am Ende auch einer „Galerie-Tunnel-Lösung“ zustimmen müssten.
Genau eine solche „Galerie-Tunnel“ Bauweise der A 52 im Stadtgebiet wurde in der UVS und dem städtischen Gutachten geprüft. Sie hat in dem Gutachten von Prof. Haller am schlechtesten abgeschnitten. Die Auswirkungen auf den Siedlungsraum seien „eher negativ“. Hier will Minister Wittke offensichtlich eine schon durchgefallene Planung wieder aufwärmen.
Die Planungen zum Bau der A 52 laufen nun seit 40 Jahren. Alle Beteiligten können sich also Zeit nehmen um zu einem Ergebnis zu kommen, das die betroffenen Menschen in ihrem „Lebensraum Stadt“ ausreichend berücksichtigt. Hier einen Schnellschuss mit einer halbgaren Lösung zu versuchen ist nicht zielführend.
Alle Kommunalpolitiker in Gladbeck müssen jetzt endlich den Mut aufbringen und deutlich machen, dass jedwede Form der Galerie-Bauweise im Stadtgebiet nicht akzeptabel ist. Nur so kann die Position der Stadt gestärkt, und ein befriedigendes Ergebnis erreicht werden.

Für die Initiative www.Ab-durch-die-Heege.de

Olaf Jung


Gladbeck, 05.12.2007

Gemeinsame Stellungnahme

Hier muss Einigkeit herrschen

Der CDU Fraktionsvorsitzende Fischbach ruft nach einem Konsens in der A52-Frage, den es so nie gegeben hat. Der einzige Konsens, der im Jahr 2002 in Gladbeck und Umgebung geschaffen wurde, war die gemeinsame Absicht, die A52 auf "stadtverträgliche" Weise zu bauen. Ein Tunnel war explizit nie inbegriffen. Schon 2004 forderte Ex-Bürgermeister Schwerhoff schriftlich die Solidarität mit den Gladbecker Forderungen in der Region ein. Doch die Forderungen wurden von niemandem unterstützt, sogar klar abgelehnt (Bürgermeister, Bezirksregierung, MDB, Bundesministerium, Landesministerium und IHK). War das der regionale Konsens, den CDU und Grüne heute fordern? Der Gelsenkirchener Verkehrsausschuss lehnte im April 2004 die Heegeumgehung ab. Durch den gleichzeitigen Hinweis, dass eine Tunnellösung nicht finanzierbar ist, blieb für Gladbeck faktisch nur noch die offene Galerieautobahn. Soviel zum regionalen Konsens.

Den Autobahnbau stellt derzeit in Gladbeck kaum jemand in Frage, insofern ist der Konsens von 2002 unverändert. Es ist jedoch die Lage der Trasse bzw. der fehlende Tunnel, der die Politik spaltet. Neuerdings erst beginnt ein Umdenken in der Region. Nun bekommen wir Unterstützung der Nachbarstädte bei unseren Forderungen. Das ist den Gesprächen von Bürgermeister Roland in den regionalen Gremien und den geballten Bürgerprotesten zu verdanken.

Warum torpediert Herr Fischbach mit seinen abfälligen Äußerungen über "Geheimdiplomatie" die Bemühungen des Bürgermeisters und welchen Grund gibt es, die Diskussion in der Bürgerschaft im Keim ersticken zu wollen?
Die CDU will eine zufriedenstellende Lösung (keine gute) für die Stadt und die Region. Wer soll hier zufriedengestellt werden und wer muss das dann ausbaden?

Es fällt auf, dass die CDU, genau wie die Grünen, bis heute nicht jede Art von Galerieautobahn rundweg abgelehnt haben, obwohl beide behaupten, nur den Tunnel haben zu wollen.
Statt dessen machen sie das Gegenteil:
Die Grünen haben ihre Zustimmung zu Kompromissen bei der Tunnellänge und einer galerieartigen Öffnung bereits signalisiert. Ein Tunnel aber hat nur zwei Öffnungen für Ein- bzw. Ausfahrt und dazwischen liegt er geschlossen unter der Erde. Offenbar bezeichnet Herr Herrmann eine nachgebesserte Galerieautobahn ernsthaft als Tunnel!
Die CDU in Gladbeck fordert scheinheilig den Tunnel. Im RVR versucht die CDU im Verein mit der ihr nahe stehenden IHK eine Galerieautobahn durchzudrücken. Dann versucht Herr Fischbach die Schuld daran der SPD oder der Diskussion in Gladbeck anzuhängen. Ein wirklich infames Spiel!

Wer einen Tunnel propagiert, der muss auch dessen Nachteile klar benennen. Mit einer Tunnellösung wird der Bau eines monströsen Autobahnkreuzes an unserer Freizeitstätte Wittringen unvermeidlich. Der Autoverkehr, der heute an fünf Stellen im Stadtgebiet in Richtung B224 und A2 abgewickelt wird, konzentriert sich dann auf zwei halbe Anschlussstellen in der Innenstadt. Zudem wird der untersuchte Tunnel nur wenige Bürger vor Lärm schützen können. Der Tunnel wäre nur kurz und die Anwohner außerhalb der Tunnelführung wären unzureichend vor Lärm geschützt. Der Gewerbepark Brauck wäre nicht mehr günstig an die A2 und B224/A52 angebunden. Die Belastung der Luft ist weitgehend ungeklärt. Hinzu kommen die ungelösten Fragen nach der Verkehrsführung während der langen Bauzeit und den hohen Bau- und Betriebskosten und wer diese trägt. Hier besteht noch erheblicher Klärungsbedarf.

Bei Betrachtung und Abwägung aller Vor- und Nachteile eines Tunnels – wenn er denn entgegen jeder Wahrscheinlichkeit wirklich finanziert werden kann –, erscheint der Ist-Zustand der B 224 gar nicht mehr so schlecht.
Insgesamt ist festzustellen, dass die ganzen Gutachten und Diskussionen der letzten Jahre weder in der CDU noch bei den Grünen zu einem Erkenntnisgewinn geführt haben. Die Position der CDU, eine mögliche Umfahrung Gladbecks nicht zur Kenntnis nehmen zu wollen, scheint in Beton gegossen. Die Grünen scheint nach wie vor die Gesundheitsbelastung der Gladbecker Bürger weniger zu stören als eine Beeinträchtigung der Landwirtschaft in der Heege. Ihre „Mindestanforderungen“ an den Ausbau bleiben dabei im Dunkeln. Die gesetzliche Mindestanforderung an einen Tunnel ist eine Länge von 70 Metern. Soll uns so etwas als die alle glücklich machende Tunnellösung untergeschoben werden?

Wo bitte schön ist denn bei CDU und Grünen die Solidarität mit den Bürgern Gladbecks? Warum lehnen CDU und Grüne nicht jede Art von Galerieautobahn mit ganz eindeutigen Worten ab, sondern eiern auf irgendeinem "Konsens" oder einem völlig unklaren "Offener Tunnel"-Konzept herum? Unser Appell an CDU und Grüne: Wenn Sie das Beste für unsere Stadt wollen, dann kehren Sie an den gemeinsamen Tisch und auf die klare Linie der politischen Mehrheit, des Bürgermeisters und der Verwaltung zurück. Ein Konsens mit den Nachbarstädten setzt erst einmal Einigkeit innerhalb Gladbecks voraus.

Olaf Jung Franz Kruse

Wie Ihnen sicher bekannt ist, sind die Verfasser Mitglieder in verschiedenen Organisationen: Herr Jung ist Pressesprecher der Gladbecker "Linken" und verantwortet die Initiative "Ab-durch-die-Heege.de" Herr Kruse ist Mitglied und Mediensprecher der "BIG"- Ratsfraktion und Mitglied des Sprecherkreises der Initiative "Gladbeck gegen die A52!"

Die vorliegende gemeinsame Stellungnahme wurde von Olaf Jung und Franz Kruse außerhalb ihrer Zugehörigkeit zu politischen Parteien, Fraktionen oder Initiativen verfasst.

Die Tatsache der gemeinsamen Veröffentlichung trifft also keine Aussage über eine Zusammenarbeit dieser Institutionen in der Frage des Ausbaus der B224 zur A52, sondern ist ausschließlich durch eine Übereinstimmung der Ansichten der Verfasser in der Ausbaufrage begründet.


Gladbeck, 13.07.07

Pressemitteilung

Stellungnahme zum Bericht um den Bau der A52 vom 13.07.07

Die Dorstener Speditionsunternehmer Thier und Sender scheuen sich davor ihre LKW durch den Stadtkern Dorstens rollen zu lassen, fordern aber unverblümt den Bau der von Straßen.NRW vorgestellten Galerie durch den Innenstadtbereich von Gladbeck. Dorsten soll geschützt werden, Gladbeck kann zur Verkehrskloake, schlimmer als die A40 in Essen, verkommen.

Mit einem so dumm-dreisten Vorgehen gegen seine Nachbarn wird man, völlig zu Recht, kein Verständnis für die eigenen Nöte finden.

Auch bei der IHK sollte sich herumgesprochen haben, dass die von Straßen.NRW vorgestellte Galerievariante in der Umweltstudie überhaupt nicht untersucht wurde und der „weit reichende Lärmschutz“ in den Planungen nicht zu finden ist.

In Bad Oeynhausen hat man die absurde Planung, die A30 entlang der Werse durch den Stadtkern zu bauen, aufgegeben. Statt dessen soll jetzt eine Umgehung gebaut werden. Einzelheiten unter: http://www.strassen.nrw.de/projekte/a30/bad_oeynhausen.html

Für die Spediteure Thier und Sender verbessert sich die Infrastruktur, egal in welcher Form der Ausbau erfolgt. Für Unternehmer in Gladbeck kann die Qualität der Anbindung an das Autobahnnetz nur mit der Heegevariante erhalten werden. Bei den Ausbauvarianten in der jetzigen Trasse der B224 tritt hier eine Verschlechterung ein.

Die große Tunnellösung kann aus technischen und rechtlichen Gründen nicht Verwirklicht werden. Neue ADR-Tunnelrichtlinien, die ab 2010 für Tunnel über 500m Länge verbindlich gelten, sehen Beschränkungen für Gefahrguttransporte bei bestimmten Risiken vor. Dies sollte gerade Speditionsunternehmern bekannt sein.

Also besser erst umfassend informieren! Dass kann gerade von Spediteuren, die die Verkehrsinfrastruktur stark nutzen, erwarten werden. Dann klappt es auch mit dem Nachbarn.

Mit freundlichen Grüßen für die Initiative www.ab-durch-die-heege.de

Olaf Jung



Gladbeck, 06.05.2007

Leserbrief

Diskussion dringend notwendig

Die Diskussion um den Bau der A52 kommt endlich zustande. Das ist nicht merkwürdig, wie Herr Strehlke meint, sondern dringend notwendig. Jede Variante hat Vor- und Nachteile. Eine Lösung, die alle Beteiligten zufrieden stellt, wird es nicht geben. Wichtig ist es, neben möglichst geringen Belastungen für die Anwohner, die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt zu erhalten. Wie das möglich sein soll, mit einer mehr oder weniger offenen Autobahn, direkt an der Innenstadt und den wichtigsten Freizeit- und Sportstätten vorbei, soll jeder selbst überdenken. Wer eine denkbare Ausbauvariante von vornherein ablehnt, produziert Denkverbote und schadet damit den Interessen aller Bürger.

Für unsere Nachbarstädte Gelsenkirchen, Dorsten und Marl verbessert sich, egal in welcher Form der Ausbau erfolgt, die Infrastruktur auf jeden Fall. In Gladbeck kann die Qualität der Anbindung an das Autobahnnetz nur mit der Heegevariante erhalten werden. Bei den Ausbauvarianten in der jetzigen Trasse der B224 tritt hier eine Verschlechterung, mit zum Teil starken Auswirkungen auf städtische Straßen, ein.

Das Gutachten von Prof. Haller hat aufgezeigt, dass der Ausbau der A52 in der Heege auch Landschaftsverträglich erfolgen kann. Hierfür würde eine Fläche von 4-5 Hektar benötigt. Die Kosten für die zwei Landschaftsbrücken sollten nicht überschätzt werden. Den viel diskutierten Ausbau der A2 kann sich jeder interessierte Bürger beispielhaft zwischen den Anschlussstellen Essen/Gladbeck und Gladbeck-Ellinghorst bereits anschauen. Das Prinzip, welches mit durchgehenden Verteilerspuren dort bereits störungsfrei läuft, würde auch in Butendorf funktionieren.

In Gelsenkirchen-Scholven wird zurzeit ein 70 Hektar großes Landschaftsschutzgebiet direkt an der A52 in ein Industrie- und Gewerbegebiet umgewandelt. Das entspricht fast der Gesamtfläche der Heege. Stadtväter, die so etwas beschließen und dann mit Hinweis auf den Landschafts- und Naturschutz der Heege die selber dringend benötigte Autobahn lieber durch das Zentrum der Nachbarstadt leiten wollen, verspielen ihre Glaubwürdigkeit. Hier muss man sich schon die Frage stellen, wer denn wohl der Florian ist.

Auch eine Bürgerinitiative die sich dem Schutz oder der Rettung der „natürlichen Landschaft“ in der Heege verschrieben hat und sich zu den Scholvener Baumaßnahmen, nur einige hundert Meter entfernt, nicht einmal äußert, kann nicht ernst genommen werden. Hier stehen offensichtlich ganz andere Gründe als der Naturschutz im Vordergrund.

Mit freundlichen Grüßen für die Initiative Ab-durch-die-heege.de

Olaf Jung


25.04.2007
Pressemitteilung

Gutachter bestätigt die Kritik der Initiative „Ab-durch-die-Heege.de“ an der UVS

In der Sondersitzung des Stadtplanungs- und Bauausschusses am 24.04.07 stellte der von der Stadt beauftragte Gutachter Prof. Haller erste Ergebnisse der Untersuchung vor.

Dabei wurde deutlich, dass die von Straßen.NRW vorgestellte Galerievariante in der UVS überhaupt nicht untersucht wurde. Auch die unzureichende Betrachtung der Lärm- und Luftbelastungen in der UVS wurde kritisiert. Zudem wurde darauf hingewiesen, dass der Untersuchungsraum im Stadtgebiet größer sein müsse um die durch Lärm stark belasteten Wohngebiete zu erfassen. Endgültige Aussagen seien erst nach Vorlage der hierzu nötigen Untersuchungen durch Straßen.NRW möglich.

Bei den Varianten auf der Trasse der B224 sieht der Gutachter noch Optimierungsbedarf. Er schlägt vor die A52 schon ab der Erlenstraße in Troglage zu führen um an der Ringeldorfer Straße eine Verbindung von Butendorf mit der Oststadt zu ermöglichen. Für die Galerievariante werden mehrere kurze Tunnelabschnitte vorgeschlagen. Die in der UVS untersuchte Tunnelvariante muss den neuen ADR-Tunnelrichtlinien angepasst werden und wird voraussichtlich deutlich teurer als bisher geplant. Die Landstraße müsse ausgebaut werden um die, durch die Anschlussstelle an die A52, auftretenden Verkehrsbelastungen aufnehmen zu können. Ein Anschluss des Gewerbegebietes Brauck ist nicht mehr möglich, die Auswirkungen der hierdurch notwendigen neuen Straße parallel zur A52 hätten in der UVS erfasst werden müssen.

Auch bei der Heegevariante sieht Prof. Haller Optimierungsmöglichkeiten. Durch eine Absenkung der Fahrbahn könnten die Lärmschutzwälle niedriger ausgeführt werden. Mit Landschaftsbrücken an der Gecksheide und am Hegemannsweg könnten die Auswirkungen auf das Landschaftsbild verringert werden. Die östliche Anschlussstelle an die A2 kann auch Raumsparender gebaut werden. Der 8-spurige Ausbau der A2 zwischen den Anschlussstellen ist nicht notwendig. Der Gutachter schlägt aber wie die Initiative „Ab-durch-die-Heege.de“ vor, die Verteilerfahrbahnen in diesem Bereich durchgehend zu führen. Mehrbelastungen treten an der A2 mit dem von Straßen.NRW geplanten Lärmschutz nicht auf. Die Initiative sieht hier noch Optimierungsbedarf der mit zeitgemäßem Lärmschutz erreicht werden kann. Durch die Heegevariante würde die Stadt neues Entwicklungspotential gewinnen. Ein Anschluss des Gewerbegebietes Brauck kann hier realisiert werden, ebenso eine Verbindung von Butendorf und Gladbeck Ost.

Einen Ausbau unter Verkehr in der Trasse der B224 hält der Gutachter, schon aus wirtschaftlichen Gründen, für nicht darstellbar. Er schlägt einen Ausbau unter Vollsperrung der B224 vor, die Verwaltung sollte ein Verkehrsführungskonzept für die dann etwa vierjährige Bauzeit anfordern.

Der Ausbau der Heegevariante wäre unproblematisch.


Gladbeck, 23.03.2007

Pressemitteilung

Aus für große Tunnellösung?

Informationsveranstaltung der Initiative Ab-durch-die-Heege.de zur A52

Großes Interesse zeigten etwa 40 Bürger am gestrigen Donnerstag im Fritz-Lange-Haus an der Ausbauplanung der A52. Die Initiative Ab-durch-die-Heege.de hatte zu einer Infoveranstaltung eingeladen. Kai Uwe Hirschheide vom Stadtplanungsamt stellte anhand von Schaubildern und Plänen die möglichen Ausbauvarianten dar.

Anschließend informierte Olaf Jung vonder Initiative über Belange des Immissionsschutzes und stellte Streckenabschnitte dar, an denen Lärm- und Feinstaubbelastungen, bei der bisherigen Planung, für die Anwohner problematisch werden können. Auch einige Änderungsvorschlage bezüglich des Anschlusses des Gewerbeparks-Brauck, zur Führung der Heegeumgehung und den Anschluß an die A2 wurden vorgestellt.

Hierbei wurde aufgezeigt, dass sich bei einer im Lärmschutz optimierten Heegeumgehung die Belastungssituation für etwa 90% der betroffenen Anwohner verbessern könnte. Bei Realisierung der Tunnel- oder Galerievariante würden nur 20% - 25% der Anwohner davon Profitieren.

Bei Realisierung der Heegeumgehung könnte die derzeitige B224 ausschließlich für den innerstädtischen Zubringerverkehr zur Autobahn A2 genutzt werden.
Den Rückbau der B224 konnten sich die Anwesenden gut vorstellen, dann ließe sich der Mühlenbach offen in der dann frei werden Fahrbahntrasse verlegen. Denn die Renaturierung des weitgehend verrohrten Baches wurde von der Schützenstraße bis in sein Quellgebiet wegen der Autobahnplanung bislang auf Eis gelegt.

Durch die Freigabe bisher versiegelter Flächen und den Wegfall der parallel zur A52 geplanten Anschlussstrasse für den Gewerbepark-Brauk fällt auch die Umweltbilanz positiver aus.

Die große Tunnellösung kann offenbar aus technischen und rechtlichen Gründen nicht Verwirklicht werden. Neue ADR-Tunnelrichtlinien die ab 2010 für Tunnel über 500m verbindlich gelten sehen Beschränkungen für Gefahrguttransporte vor bei bestimmten Risiken vor. Ein langer Tunnel in Gladbeck steht in mehreren Punkten mit der Verordnung in Konflikt. Denkbar wäre aber eine optimierte Galerielösung mit kürzeren Tunnelstrecken.

Die anwesenden betroffenen Bürger waren jedenfalls, wie die Initiative Ab-durch-die-Heege.de der Meinung, dass man die Heegelösung als Gladbeck entlastende Alternative ernsthaft in Erwägung ziehen sollte.

Wenn auch der Baubeginn noch in ferner Zukunft (5 - 8 Jahre) liegt, so fällt die Entscheidung über den Ausbau schon in den nächsten Monaten, denn bei Beginn des Planfeststellungsverfahrens Mitte 2007 muss feststehen welche Variante geplant, geprüft und genehmigt werden soll. Es bleibt also nicht mehr viel Zeit für Gladbeck.


Gladbeck, den 17.02.2007

Pressemitteilung

Bürgerinitiative ab-durch-die-heege.de informiert über die geplante Umweltzone Ruhr

Die neue Umweltzone Ruhr kann das Aus für eine Menge älterer PKW bedeuten. Darauf weist jetzt die Bürgerinitiative ab-durch-die-heege.de hin.

Um die Belastung durch Feinstaub im Ruhrgebiet unter Kontrolle bringen soll ein städteübergreifender Luftreinhalteplan in Form der Umweltzone Ruhr geschaffen werden. Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat dazu erste Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie vorgelegt.

Demnach soll ab 01.01.2008 eine großräumige Umweltzone eingerichtet werden, innerhalb der nur noch Fahrzeuge, die die Abgasnormen erfüllen und eine Plakette erhalten, fahren dürfen. Essen, Gelsenkirchen, Bottrop und Gladbeck sollen zur Umweltzone gehören. Autobahnen werden von der Regelung ausgenommen.

Mit der "Verordnung zum Erlass und zur Änderung von Vorschriften über die Kennzeichnung emissionsarmer Kraftfahrzeuge" (35. BImschV) wird die Kennzeichnung von Kraftfahrzeugen entsprechend Ihrer Schadstoffgruppe bundesweit einheitlich geregelt. Gekennzeichnet werden Pkw, Nutzfahrzeuge und Busse von Euro 2 bis Euro 4 (Pkw) und Euro II bis Euro V (Lkw, Busse) nach den von den Fahrzeugen eingehaltenen europäischen Grenzwertstufen.

Dieselfahrzeuge mit Abgasstandard Euro 1 oder schlechter und Fahrzeuge mit Ottomotor ohne geregelten Katalysator bzw. geregeltem Katalysator der ersten Generation erhalten keine Plakette. Fahrzeuge ohne eine Umwelt-Plakette dürfen in der Umweltzone nicht fahren. Bei Zuwiderhandlung drohen Bußgeld (40 Euro) und ein Punkt in Flensburg. Dies gilt auch dann, wenn das Fahrzeug aufgrund seiner Emissionswerte eine Plakette erhalten könnte.

Damit wären etwa 15 bis 20 Prozent der Fahrzeuge (etwa 180000 PKW und einige tausend LKW) im Ruhrgebiet von einer möglichen Stilllegung betroffen. Schätzungen über die Anzahl der Fahrzeuge, die außerhalb der Umweltzone gemeldet sind, aber regelmäßig in das Ruhrgebiet einfahren, liegen nicht vor. Es ist jedoch davon auszugehen, dass aufgrund der hohen Verflechtungen mit dem Umland weit mehr als 300.000 Fahrzeuge nicht mehr entsprechend genutzt werden könnten.

Auf der Website www.ab-durch-die-Heege.de kann man überprüfen welche Plakette das eigene Fahrzeug erhält und welche Nachrüstmöglichkeiten bestehen.


Gladbeck, den 13.12.2006

Pressemitteilung der WASG Gladbeck

Straßen.NRW schiebt Verantwortung für UVS auf die Stadt ab
Betroffene Städte hätten im "begleitenden Arbeitskreis" zugestimmt

Vor etwa 14 Tagen hatte die WASG 10 eklatante Fehler in der UVS (Umweltverträglichkeitsstudie) zur A52 entdeckt und Straßen.NRW aufgefordert das Gutachten zurückzuziehen, weil es von falschen Planungsparametern ausgehe.

Diese Aufforderung der WASG war Straßen.NRW vertreten durch den Abteilungsleiter Jürgen Pauly gerade mal einen Zehnzeiler wert, doch der trägt Brisanz in sich.

Pauly schreibt nämlich: "... sehe ich mich veranlasst, Sie auf nachfolgende Sachverhalte hinzuweisen.
Die Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) stellt die Ergebnisse der für die Planung der A52 in o.g. Planungsabschnitt durchgeführten Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) dar. Die zur Durchführung der UVP erforderlichen Verfahrensschritte und sonstigen Abstimmungen wurden unter Beteiligung der Fachämter der betroffenen Kommunen und der zuständigen Umweltbehörden im sog. "begleitenden Arbeitskreis" durchgeführt. Die Inhalte und Ergebnisse der UVS wurden vom Gutachter im abschließenden Arbeitskreis am 26. Oktober 2006 vorgestellt und von allen Beteiligten zustimmend zur Kenntnis genommen".

"Nun stellen sich für die WASG die Fragen", so Stadtverbandssprecher Rüdiger Jurkosek, "hat auch die Stadt Gladbeck an dem "begleitenden Arbeitskreis" teilgenommen und warum ist den anwesenden Fachleuten, die doch beruflich viel stärker in das Thema eingearbeitet sind als Politiker, nicht aufgefallen, dass das Gutachten von völlig falschen Annahmen ausgeht und somit zu irrelevanten Aussagen kommt?"

"Oder will Straßen.NRW nun einfach die Verantwortung für die miserable Arbeit auf viele Schultern verteilen", fragt Jurkosek abschließend. Die WASG wird in einem Schreiben an den Bürgermeister nun um Aufklärung darüber bitten, ob die Aussage von Straßen.NRW so richtig ist und welchen Konsequenzen er daraus ziehen will.


Gladbeck, den 10.12.2006

Pressemitteilung der WASG Gladbeck

WASG will bei B224 Verbesserungen für die Anwohner
"Pförtnerampel" soll Stau aus dem Stadtgebiet fernhalten

Landesverkehrsminister Wittke will den Verkehrsfluß auf der B224 durch veränderte Ampelschaltungen verbessern. Politik und Verwaltung befürchten eine Verlagerung der Staus auf die innerstädtischen Zufahrtsstraßen zur B224.

Die Gladbecker WASG stellt hierzu nun einen Bürgerantrag: Die vom Landesbetrieb Straßen.NRW geplante Änderung der Ampelschaltungen im Verlauf der B224 und der Bau von je einer zweiten Rechtsabbiegerspur an der Schützen- und Phönixstraße sollen Bestandteil des Lärmaktionsplanes nach § 47d BImschG werden, so der Antrag.

Olaf Jung von der WASG dazu: "Der Lärmaktionsplan für die B224 muss von Straßen.NRW nach § 47d BImschG bis zum 18.07.2008 erstellt werden. Durch die Integration der o.g. Maßnahmen in den Lärmaktionsplan wird sichergestellt, dass sie auch der Lärmminderung dienen."

Weiter könnte eine Pförtnerampel, etwa in Höhe der Erlenstraße, den Stau und die damit verbundenen Lärmbelästigungen aus der Stadt heraushalten. Zudem könnten Fahrbeschränkungen (für LKW) und Geschwindigkeitsbeschränkungen zur Verbesserung des Verkehrsflusses und der Lärmsituation an der B224 beitragen.

Die Fußgängerampel an der Stallhermstraße solle auf jeden Fall so geschaltet werden, dass Schulkinder die B224 in einer Ampelphase überqueren können, meint der WASG-Politiker. Heute müssen die Kinder auf der Mittelinsel zwischen daherbrausenden LKW auf die nächste Grünphase warten.

"Keinesfalls", so WASG-Stadtverbandsspecher Rüdiger Jurkosek, "dürfen bauliche Änderungen noch mehr Nachteile für die Gladbecker Bevölkerung bringen. Im Lärmaktionsplan, der von uns vorgeschlagenen Pförtnerampel und der veränderten Ampelphase an der Stallhermstr. liegen Chancen für Belastungsminderungen."



Gladbeck, den 3.12.2006

Pressemitteilung

Schutzinteressen der Gladbecker Bürger werden mißbraucht

Herr Wittke benutzt in seinen letzten Äußerungen zum Bau der A52 die Schutzinteressen der Gladbecker A2-Anwohner um die Umgehungslösung durch die Heege auszuschließen. Hätte er nur die Umweltverträglichkeitsstudie gelesen. Durch den von Straßen.NRW geplanten achtspurigen Ausbau der A2 mit 6m hohen Lärmschutzwänden würde sich die Lärmbelastung in den betroffenen Wohngebieten tatsächlich verringern. Die UVS ergibt für die Heegevariante eine Lärmdifferenz von –3dB(A) bis 0dB(A) in den Wohngebieten an der A2 im Vergleich zum Prognose Null-Fall. Die entsprechen Auszüge aus der UVS können auf www.ab-durch-die-heege.de eingesehen werden.

Beim Bau der Galerie- oder Tunnelvariante bleiben die heutigen Lärmschutzwände die nächsten 20 – 30 Jahre bestehen, ein Anspruch auf Lärmsanierung besteht auch nach dem neuen § 47 BImschG nicht. Die Lärmbelastung an der A2 wäre bis zu 3dB(A) höher als bei der Heegevariante. In der UVS werden die höheren Belastungen die hier an der A2 auftreten überhaupt nicht in die Bewertung mit einbezogen, so als ob die A2 nicht vorhanden wäre.

Berücksichtigt man das in anderen Bundesländern bei solchen problematischen Autobahnabschnitten Lärmschutzgalerien, die dem Stand der Technik entsprechen, eingesetzt werden, besteht hier ein großes Potential zur Lärmminderung, bis hin zur Einhaltung der Grenzwerte der 16. BImschV. Diese Möglichkeit wurde von Straßen.NRW aus uns unbekannten Gründen nicht genutzt und in der UVS aus wirtschaftlichen Gründen abgelehnt. Die Mehrkosten für einen zeitgemäßen Lärmschutz an der A2 sind aber bei der Dimension des Gesamtprojektes nur marginal.

Mit freundlichen Grüßen für die Initiative ab-durch-die-heege.de

Olaf Jung


Gladbeck, den 29.11.2006

Pressemitteilung der WASG Gladbeck

WASG: Straßen.NRW soll UVS zum Ausbau der A52 zurückziehen
Dem Gutachten liegen falsche Parameter zugrunde

"Was würden Sie sagen, wenn ein Historiker Ort, Ereignis und Zeitpunkt verwechselt und seine Arbeit trotzdem vorlegt", fragt WASG Stadtverbandsvorsitzender Rüdiger Jurkosek und liefert die Antwort gleich mit, "Richtig! Sie würden diese und seine künftigen Arbeiten nicht mehr ernst nehmen."

Genauso verhielte es sich mit der Umweltverträglichkeitsstudie UVS zum Ausbau der A52 auf Gladbecker Gebiet, die der WASG seit ca. vier Wochen vorliegt.

In einem Schreiben an Straßen.NRW fordert die WASG denn auch die Rücknahme der UVS, weil dem gutachtenden Unternehmen von Straßen.NRW ganz offensichtlich falsche Planungsparameter vorgelegt wurden, die dann zur Grundlage des Gutachtens wurden. In einem Schreiben an den Behördenleiter Pauly weist die WASG Gladbeck darauf hin, dass dem gutachtenden Unternehmen ein Imageschaden entstehen könnte, wenn dieses Gutachten weiter im Umlauf bliebe.

Die wichtigsten falschen Voraussetzungen seien, so Dipl.-Ing. Olaf Jung von der WASG:

o das Gutachten geht bei der Lärmbelastung fälschlich davon aus, dass die A52 auf Gladbecker Gebiet z.T. in einem geschlossenen Tunnel geführt werde und kommt an der Stelle zu dem Schluß, dass die Lärmbelastung geringer sei als in der Heege. Ein Tunnel ist derzeit aber nicht Planungsstand und nicht zu begutachten.

o in die Bewertung geht eine Rampenabfahrt am Freibad ein; tatsächlich ist aber eine raumgreifende große Abfahrtsschleife geplant, die die Bewohner der Stallhermstraße stark belasten wird.

o die in Anrechnung gebrachten Lärmschutzeinrichtungen entsprechen nicht dem Stand der Technik und der Gesetzesvorschrift (Grenzwerte der 16. BImSchV) dadurch entsteht eine unzulässige Belastungsverschiebung.

o Belastungen im Bereich der FH-Gelsenkirchen an der A52 werden bei der Heegevariante angerechnet, aber beim Ausbau durch Gladbeck vernachlässigt. Auch dadurch würde die Heegelösung "schlechtgerechnet".

Insgesamt nennt die WASG in Ihrem Schreiben, das der Redaktion vorliegt, zehn zu bemängelnde Punkte. Der Brief hier zum Download

Mit freundlichen Grüßen und der Bitte um Veröffentlichung

Ralf Michalowsky
Pressesprecher - WASG Stadtverband Gladbeck



Pressemitteilung vom 10. Nov. 2006

ab-durch-die-heege.de - Gladbecker machen mobil

Zugegeben, die Internetadresse mag für manchen provokant erscheinen, sie ist allerdings Programm und sagt eigentlich alles über die Gladbecker Initiative für die Heegeumgehung aus. Die Gladbecker Olaf Jung und Ralf Michalowsky suchen Mitstreiter für den Fall, dass die A52 tatsächlich ausbebaut wird - dann soll sie nach dem Willen der beiden nicht auf der alten B224-Trasse, sondern über die A2 und dann durch die Heege geführt werden.

Schon 20 Mitstreiter
Auf der Website, mit der zunächst über die Heegeumgehung informiert werden soll, kann man sich online für diese Lösung aussprechen. Zwanzig Leute aus Gladbeck und anderen Städten haben das in den letzten Tagen schon getan. Die Initiatoren stellen zunächst die Planung von Straßen.NRW dar und dann ihre Alternativplanung. Dabei haben sie ganz kronkete Lösungsmöglichkeiten für alle "Knackpunkte" der behördlich vorgeschlagenen Planung entwickelt.

Kein Überwurf
Die bisherige Planung sieht eine miserable Anbindung des Gewerbeparks-Brauck vor. Hier soll mit holländischen Rampen eine bessere Lösung her. Auch das Naturschutzgebiet an der Kösheide könne erhalten bleiben, eine andere Zufahrt zur Autobahn müsse her.
Der 12 Meter hohen Überwurf über das Autobahnkreuz (um den Verkehr von Essen nach Oberhausen zu leiten) könne wegfallen, denn durch eine kurze Unterführung entfalle der Kreuzungsverkehr.
Die A2 will man durch Flüsterasphalt, Tempo 80 und bessere Lärmschutzwände leiser kriegen und der "Heegestich" soll in einem Graben verlaufen - der Anschluß an die A2 soll nicht oberhalb, sondern unterhalb der A2 erfolgen.

Mühlenbach in die Trasse der B224
Auch für den dann möglichen Rückbau der B224 hat die Initiative Vorschläge entwickelt. Der Dipl.-Ing. für Bergbau und Rohstoffe Olaf Jung dazu: "Wir könnten uns gut vorstellen den Mühlenbach, der bei der Kleingartenanlage Offermannshof entspringt, in der Fahrbahntrasse der B224 zu führen, daneben könnte ein Radweg von der Erlenstr. bis nach Wittringen eine neue Verbindung schaffen. Damit würden die an der Trasse liegenden Grünflächen mit dem Wittringer Wald und dem nordwestlichen Teil der Heege zu einem Grünzug verbunden. Im Bereich zwischen Graben- und Horster Straße könnte
eine Grünfläche mit dem Charakter eines Siepentales entstehen. In der jetzigen B224 Trasse sollte keine durchgehende Straße, die wieder nur Umgehungsverkehr anziehen würde, verlaufen. Die übrigen Fahrspuren reichen künftig für den Gladbecker Zubringerverkehr zur A2 völlig aus."

Die Gladbecker laden alle Interessenten ein, sich auf der Website zu informieren. Ralf Michalowsky zur Intention der Seite: "Uns ist klar, dass wir einseitig Position für die Heegelösung beziehen. Aber das machen andere mit ihren Positionen auch. Die reichen von der völligen Ablehnung des Ausbaus über die Galerielösung bis zum utopischen Tunnel. Wir wissen, dass irgendein Ausbau kommen wird und deshalb wollen wir uns nicht den Verweigerern anschließen, sondern nach konstruktiven Lösungen zum Wohle der Menschen suchen."

www.ab-durch-die-heege.de


 
 
 
 
 
 
 
 
 
www.ab-durch-die-heege.de - keine A52 durch Gladbeck!

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