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16.08.2009 Großes Treffen des BÜRGERFORUMS A 52 am 20. August um 19:00 Uhr
Vor dem Hintergrund, dass nach der Kommunalwahl die Eröffnung des Planfeststellungsverfahrens für das gigantische Autobahnkreuz im Wittringer Wald, beginnen wird, dürfte es aufgrund zahlreicher interessanter Neuigkeiten beim nächsten Treffen wieder zu konstruktiven Diskussionen kommen. Mit dem bevorstehenden Planfeststellungsverfahren, beginnt die letzte Möglichkeit, Einfluss auf die derzeitige Planung zu nehmen.
Das Bürgerforum A 52 spricht sich aufgrund der weit fortgeschrittenen Planungssituation ganz klar FÜR EINE ALTERNATIVE STRECKENFÜHRUNG um das Stadtzentrum aus. Wittringen bliebe so als Erholungsraum vollständig erhalten. Die Anschlussstelle Essen/Gladbeck bliebe unverändert. Systemrelevant für die Gladbeck Wirtschaft, bliebe bei den Umgehungsvarianten die Autobahnanbindung der Gewerbeparks Brauck vollständig erhalten. Ganz Gladbeck müsste während einer extrem wahrnehmbaren Bauphase von 8-10 Jahren keine Angst vor einer einsetzenden Bevölkerungsflucht haben. Die Auswirkungen der Baustellen- und Umleitungsverkehre würden sich bei einer Umgehungslösung nicht auf die gesamte Stadt auswirken. Aufgrund der zahlreichen Anfragen vieler Bürger und den zunehmenden Diskussionen bei den Veranstaltungen, soll am Donnerstag den Bürgern wieder die Gelegenheit gegeben werden, sich zum umfassenden Thema A 52 auszutauschen. Die Initiatoren des Forums bestätigen ein rasantes Wachstum der Teilnehmerzahl innerhalb und außerhalb der eigentlichen Treffen und sind von der Resonanz und der Verbreitung in diversen Internet Portalen positiv überrascht. Zusätzlich findet auch zwischen den regelmäßigen Treffen ein reger Informationsaustausch unter den Teilnehmern statt, die aktuelle Informationen über einen ständig wachsenden Verteilerkreis unverzüglich verbreiten können.
Das der Bedarf für regelmäßige Treffen zum Thema A 52 sehr groß ist, wird durch die steigende Teilnehmerzahl des BÜRGERFORUMS A 52 immer wieder bestätigt. Trotzdem ruft das BÜRGERFORUM A 52 auch weiterhin ALLE Bürger Gladbecks und der Region auf, selbst aktiv zu werden. Im BÜRGERFORUM A 52 sind alle Politiker als Privatperson und Bürger jederzeit willkommen. Bürger erhalten die direkte Möglichkeit im Forum Flagge zu zeigen. Kaufleute, Selbstständige und Unternehmer, die in Gladbeck und Umgebung ansässig sind und das weiterhin sein möchten, können sich dort umfassend über die Folgen der derzeitigen Autobahnplanung informieren. Das BÜRGERFORUM A 52 trifft sich am Donnerstag den 20. August 2009 um 19:00 Uhr in neuen Räumlichkeiten, diesmal im Gemeindesaal der Lukaskirche, Lukasstraße 12 in Gladbeck – Butendorf.
Weiterhin bleibt das BÜRGERFORUM A 52 unvermindert aktiv und wird am kommenden Wochenende 22./23.08.09 an Infoständen in der Innenstadt und in Wittringen die Bürger über die geplante A52 informieren und weitere Unterschriften für die Resolution, die sich für die Umgehungsautobahn A 52 ausspricht, sammeln.
Am Samstag, den 22.08.2009 steht der Infostand von 10.00 - 13.00 Uhr in der Fußgängerzone, Hochstraße 20 zwischen Jeans Fritz und Schuhgeschäft Schlatholt.
Am Sonntag, den 23.08.2009 steht der Infostand von 14.00 - 17.00 Uhr an der Schlossbrücke in Wittringen.
28.07.2009 Planfeststellungsverfahren noch dieses Jahr – Bürgerforum informiert am Wochenende
In einem Gespräch mit Jürgen Pauly, dem Projektleiter für den Bau der A52 zwischen Gelsenkirchen - Buer und Bottrop, an dem auch ein Mitglied des Bürgerforums A52 teilnahm ergaben sich in der vergangenen Woche wichtige Neuigkeiten. Der Landesbetrieb „Strassen NRW“ will noch in diesem Jahr kurz nach der Kommunalwahl das Planfeststellungsverfahren für den Bau des Autobahnkreuzes A2-A52 auf den Weg bringen. Dabei wurden die Planungen für das Autobahnkreuz bis zum heutigen Tag der Öffentlichkeit nicht vorgestellt, die vorgesehene vorgezogene Beteiligung der Bürger findet nicht statt.
Der heftig kritisierte Überwurf über die A2 mit 15m Höhe befindet sich nach wie vor in den Plänen für das Autobahnkreuz, das unverändert monströs vor Wittringen aufragt. Aus der Führung der Verbindungsfahrbahnen ergibt sich zwangsläufig, dass eine weitere Planung des Ausbaus zur A52 auf der vorhandenen Trasse durch Gladbeck vorgesehen ist. Bis zur Phönixstraße wird die A52 völlig offen geführt, ein Tunnel ist nicht vorgesehen. Eine Umgehung und die sich damit ergebenden Entwicklungsmöglichkeiten für Gladbeck durch den Erhalt der Direktzufahrt zum Gewerbepark Brauck und die angrenzenden Stadtteile wird ausgeschlossen.
Die Zufahrt zur A2 und dann auch zur A52 ist in Zukunft nur noch über die geplante Parallelstrasse zur A52 in Bottrop im Bereich der jetzigen Kreuzung Horster Strasse B224 (Ostermann) oder im Bereich der Landstrasse (parallel zur Ringeldorferstrasse) möglich. Der gesamte Verkehr in Richtung Norden, auch der Gefahrgut- und Schwerlastverkehr muss dann durch innerstädtische Wohngebiete wie Helmutstrasse, Phönixstrasse, Horsterstrasse oder Landstrasse geführt werden. Der gesamte Verkehr in Richtung A2 Oberhausen wird über die Wilhelmstraße/ Schützenstraße/Gildenstraße und Bottroper Straße laufen. Autobahnzubringer wie anderswo gibt es in Gladbeck nicht. Sollte es zumindest zu einer Teiluntertunnelung der Trasse kommen, könnte eine Fahrbahn auf dem Tunnel als Zubringer gebaut werden, was jedoch wiederum zu einer stark befahrenen, die Stadt trennende Strasse führen würde, dann aber ohne Schallschutz.
Die Auswirkungen auf Freibad, Stadion, Schloss Wittringen und den Wittringer Wald sind unabsehbar. Der Wittringer Wald als Naherholungsgebiet ist dann wertlos. Die Restauration wird unattraktiv. Freibad und Stadion werden durch die Autobahn gänzlich abgeschnitten. Das Engagement des SV13 mit der Bewirtschaftung des Freibades wird völlig ignoriert.
 Während einer geschätzten Bauzeit von mindestens 8 Jahren sind Stauumfahrungen durch Gladbeck, mit Navigationssystemen auch für Ortsunkundige ein leichtes, mit unabsehbaren Folgen vorprogrammiert. Brücken müssen abgerissen und neu gebaut werden. Dadurch gibt es dann sogar für den Bahnverkehr Einschränkungen. Der innerstädtische Verkehr wird dadurch extrem zunehmen. Gladbeck wird ca. 8 Jahre lang zur Großbaustelle. Die ohnehin schon gebeutelte Stadt verliert weiter an wirtschaftlicher Bedeutung und Lebensqualität. In einer Gladbecker Staukarte wird das Bürgerforum A52 die möglichen Umleitungsstrecken darstellen.
Wenn in diesem Jahr noch das Planfeststellungsverfahren eröffnet werden soll, dann stellt sich für das Bürgerforum A52 die Frage, ob die Stadtverwaltung und der Bürgermeister mit diesen Plänen einverstanden sind, da sie sich nicht für andere Alternativen einsetzen?
Durch das Vorgehen von Straßen NRW, der Bezirksregierung und dem Landesbauminister zeigen die Verantwortlichen wie sie zu den Interessen der Gladbecker Bürger und Gewerbetreibenden stehen. Das Bürgerforum A52 ruft dazu auf, weiterhin keine Mitarbeiter von Straßen NRW auf die Grundstücke zu lassen.
Das Bürgerforum A52 wird am Wochenende 1./2.08.09 Infoständen in der Innenstadt und in Wittringen die Bürger über die neue Situation informieren und Unterschriften für die Resolution, die sich für die Umgehungslösung ausspricht, sammeln.
Am Samstag, den 01.08.2009 steht der Infostand von 10.00-13.00 Uhr in der Fußgängerzone vor Hertie.
Am Sonntag, den 02.08.2009 steht der Infostand von 14.00-17.00 Uhr an Schloss Wittringen.
30.06.2009 Infostände des Bürgerforums A52
Durch den geplanten Bau der A52 wird das Verkehrsaufkommen durch das Stadtgebiet mindestens verdoppelt. Besondere Sorge bereitet dem Bürgerforum A52 hierbei die Prognose, nach der sich die Zahl der LKW etwa vervierfacht. Die Belastungssituation durch Lärm, Feinstaub und Abgase wird sich für die betroffenen Bürger durch die Autobahn künftig erheblich vergrößern. Auf dem Tunnel oder der Galerie würde eine stark befahrene städtische Hauptstraße entstehen, die zusätzliche Belastungen mit sich bringt. Das Bürgerforum A52 informierte mit zahlreichen Plänen und Daten an Infoständen, am Samstag in der Hochstraße vor Hertie und am Sonntag vor dem Wasserschloss Wittringen, über den geplanten Bau der A 52.

Infostand des Bürgerforums A52 auf der HochstraßeDie Infostände waren an beiden Tagen sehr gut besucht. Auf verschiedenen Schaubildern wurden die umfangreichen Konsequenzen einer geplanten A 52 für ALLE BÜRGER der Region vermittelt. Das Bürgerforum A 52 sah sich aufgrund des sehr großen Interesses und den vielen Diskussionen mit den Bürgern an beiden Tagen absolut bestätigt. Es wurde dabei sehr deutlich, dass der überwiegende Teil der Bürger nicht ausreichend über die negativen Folgeerscheinungen des geplanten Ausbaus informiert war. Viele Details der Planungen, wie etwa die zukünftige Autobahnanschlussstelle zwischen Freibad und der Grabenstraße und die hierdurch in die Innenstadt verlagerten Verkehrsströme, oder der Wegfall der bestehenden Anschlussstelle an der A2 sind vielen Gladbeckern nicht bewusst. Dies belegt, dass das Informationsbedürfnis der Bürger sehr hoch ist. Auch das Ausmaß der zu erwartenden Lärm- und Luftbelastungen hat viele Bürger sehr erschreckt. Eine Dame aus Aachen meinte kopfschüttelnd, nachdem sie Pläne betrachtet hatte: „Die Gladbecker müssen verrückt sein, wenn sie sich ein solches Monstrum durch die Stadt bauen lassen.“
In Anbetracht der Größendimension dieser Baumaßnahme und der existentiellen Gradwanderung für die Region, durch die Fehlplanung einer Autobahn, ist dieses Informationsdefizit eine große Aufgabe, der sich das Bürgerforum A 52 weiterhin aktiv stellen will.
Der bei weitem überwiegende Teil der Bürger (etwa 90%) stimmte daher auch der Auffassung des Bürgerforums zu, dass ein Tunnel durch die Innenstadt bestenfalls eine zweitklassige Lösung ist. Über 600 Interessierte unterzeichneten an diesem Wochenende auch die Resolution des Bürgerforums A52, die zum Ziel hat die Umgehungsautobahn wieder in den Focus der Planungen und der Politik zu rücken. Innerhalb einer sehr kurzen Zeit haben schon über 1.000 Bürgerinnen und Bürger die Resolution des Bürgerforums A52 unterzeichnet. Das nächste Treffen des Bürgerforums A52 ist für den 20.08.2009 geplant. Örtlichkeit und Zeit wird noch über die Medien rechtzeitig bekannt gegeben.
28.05.2009 Straßen.NRW will mit Vermessungsarbeiten beginnen
Der Landesbetrieb Straßen.NRW will an Häusern in der Brokampsiedlung Vermessungsarbeiten durchführen. Ab dem 2. Juni will Straßen.NRW Vermessungen an den Häusern zur Auslegung des nötigen Lärmschutzes für den Ausbau A 52 vornehmen und bittet zu diesem Zweck um Zugang zu den Grundstücken. Terminabstimmungen mit den Anwohnern haben nicht stattgefunden. Die Planungen für das Autobahnkreuz werden also wie angekündigt weitergeführt. Das Schreiben von Straßen.NRW
Treffen des BÜRGERFORUMS A52

Das nächste Treffen des Bürgerforums A 52 findet wegen des Feiertages am Donnerstag den 4. Juni 09 um 19:30 Uhr in den Gemeinderäumen der Christus - König - Kirche in Gladbeck – Schultendorf, Eingang Talstraße statt. Aufgrund der zahlreichen Anfragen von BürgerInnen und den interessanten Diskussionen beim letzten Treffen am 14.05.09, soll am nächsten Donnerstag den BürgerInnen wieder die Gelegenheit gegeben werden, sich zum umfassenden Thema A 52 auszutauschen. Die Initiatoren des Forums bestätigen ein rasantes Wachstum der Teilnehmerzahl innerhalb und außerhalb der eigentlichen Treffen und sind von der Verbreitung in diversen Internet Portalen positiv überrascht. Ebenso findet auch zwischen den regelmäßigen Treffen ein reger Informationsaustausch unter den Teilnehmern statt, die ihre aktuellen Informationen über einen ständig wachsenden Verteilerkreis unverzüglich verbreiten können.
Gerne würde das “Bürgerforum A 52“ auch Teilnehmer aus Gelsenkirchen, Bottrop und Essen begrüßen, um endlich die Brücke zu den Nachbarstädten zu schlagen. Es kann nur eine gemeinsame Lösung für alle Kommunen beim Thema A 52 geben, so der Standpunkt der Forumsteilnehmer. Das der Bedarf für regelmäßige Treffen zum Thema A 52 sehr groß ist, wird durch die wachsende Gemeinde des “Bürgerforums A 52“ bestätigt. Allerdings ruft das Bürgerforum auch weiterhin alle BürgerInnen der Region auf, selbst aktiv zu werden. Das die Treffen des “Bürgerforums A 52“ nicht unbemerkt blieben, beweisen erste Reaktionen aus hohen politischen Kreisen. Übrigens sind PolitikerInnen im “Bürgerforum A 52“ als Privatperson und Bürger ebenfalls jederzeit willkommen. BürgerInnen erhalten die direkte Möglichkeit im Forum Flagge zu zeigen. Auch Kaufleute und Selbstständige die von den geplanten Autobahnbau betroffen werden sind herzlich eingeladen.
Vor dem Hintergrund, der aktuell vorgesehenen Vermessungsarbeiten für das geplante Mega – Autobahnkreuzes im Wittringer Wald, dürfte es beim nächsten Treffen wieder zu interessanten Diskussionen kommen. Deshalb, willkommen zum “Bürgerforum A 52“.
20.04.2009
Pressemitteilung der CDU-Gladbeck
Sehr geehrte Damen und Herren,
bei der Lektüre der Gladbecker und Bottroper Zeitung zum Thema "Ausbau der B224" muss der interessierte Leser leider zwei Feststellungen treffen:
1. Der Zusammenhalt und die Solidarität der Städte in der Emscher-Lippe-Region scheint nicht mehr gegeben zu sein. 2. Der Bottroper SPD-Bundestagskandidat scheint daran nichts ändern zu wollen und vertritt einseitig Bottroper Interessen.
Am 08. April kann man der Bottroper WAZ entnehmen, dass die Stadt Bottrop durch die Planungen des ersten Bauabschnittes "keine Festlegungen für Gladbeck" sieht. Diese Feststellung steht im Gegensatz zu den Sorgen der Gladbecker Bürger und zu den Beschlüssen des Gladbecker Rates. In den Jahren vor der Amtszeit von Bürgemeister Roland wären solche unterschiedlichen Bewertungen nicht offen über die Zeitungen ausgetragen worden! Zu denken sollte dem Gladbecker Bürger in diesem Zusammenhang geben, dass der SPD-Bundestagskandidat Gerdes aus Bottrop, der auch für die Städte Gladbeck und Dorsten kandidiert, offensichtlich einseitig Bottroper Interessen vertritt. Den Mahnungen im Bottroper Planungsausschuss, die Abstimmung mit Gladbeck zu suchen, entgegnete er laut WAZ vom 14. April, dass schon viele Gespräche mit Gladbeck geführt wurden. Dass diese Gespräche den offenen Dissens bisher nicht kitten konnten, scheint ihm dabei egal zu sein! Von Vermittlungsinitiativen seinerseits ist nichts bekannt.
Mit freundlichen Grüßen und der Bitte um Veröffentlichung
Tobias Lüdiger Pressesprecher CDU Gladbeck
29.05.2008
Wüst (CDU): Die A 52 kommt ohne Tunnel
Hendrik Wüst, Generalsekretär der NRW-CDU, läutet auf dem CDU-Kreisparteitag in Kirchhellen den Wahlkampf ein.
Auf dem offenen Kreisparteitag der CDU im Brauhaus Kirchhellen stimmte Wüst seine Parteikollegen wüst auf die Wahlkämpfe im kommenden Jahr ein.
In der Fragestunde kam dann die Frage nach dem Bau der Autobahn 52 auf. „Der Ausbau kommt”, meinte Wüst überzeugt. Die Gladbecker müssten sich aber von der Vorstellung verabschieden, die Autobahn in Tunnellage zu bekommen. Wüst weiter: „Das würde 60 Millionen Euro mehr kosten. Und die haben wir nicht übrig.”
25.04.2007 Pressemitteilung
Gutachter bestätigt die Kritik der Initiative „Ab-durch-die-Heege.de“ an der UVS
In der Sondersitzung des Stadtplanungs- und Bauausschusses am 24.04.07 stellte der von der Stadt beauftragte Gutachter Prof. Haller erste Ergebnisse der Untersuchung vor.
Dabei wurde deutlich, dass die von Straßen.NRW vorgestellte Galerievariante in der UVS überhaupt nicht untersucht wurde. Auch die unzureichende Betrachtung der Lärm- und Luftbelastungen in der UVS wurde kritisiert. Zudem wurde darauf hingewiesen, dass der Untersuchungsraum im Stadtgebiet größer sein müsse um die durch Lärm stark belasteten Wohngebiete zu erfassen. Endgültige Aussagen seien erst nach Vorlage der hierzu nötigen Untersuchungen durch Straßen.NRW möglich.
Bei den Varianten auf der Trasse der B224 sieht der Gutachter noch Optimierungsbedarf. Er schlägt vor die A52 schon ab der Erlenstraße in Troglage zu führen um an der Ringeldorfer Straße eine Verbindung von Butendorf mit der Oststadt zu ermöglichen. Für die Galerievariante werden mehrere kurze Tunnelabschnitte vorgeschlagen. Die in der UVS untersuchte Tunnelvariante muss den neuen ADR-Tunnelrichtlinien angepasst werden und wird voraussichtlich deutlich teurer als bisher geplant. Die Landstraße müsse ausgebaut werden um die, durch die Anschlussstelle an die A52, auftretenden Verkehrsbelastungen aufnehmen zu können. Ein Anschluss des Gewerbegebietes Brauck ist nicht mehr möglich, die Auswirkungen der hierdurch notwendigen neuen Straße parallel zur A52 hätten in der UVS erfasst werden müssen.
Auch bei der Heegevariante sieht Prof. Haller Optimierungsmöglichkeiten. Durch eine Absenkung der Fahrbahn könnten die Lärmschutzwälle niedriger ausgeführt werden. Mit Landschaftsbrücken an der Gecksheide und am Hegemannsweg könnten die Auswirkungen auf das Landschaftsbild verringert werden. Die östliche Anschlussstelle an die A2 kann auch Raumsparender gebaut werden. Der 8-spurige Ausbau der A2 zwischen den Anschlussstellen ist nicht notwendig. Der Gutachter schlägt aber wie die Initiative „Ab-durch-die-Heege.de“ vor, die Verteilerfahrbahnen in diesem Bereich durchgehend zu führen. Mehrbelastungen treten an der A2 mit dem von Straßen.NRW geplanten Lärmschutz nicht auf. Die Initiative sieht hier noch Optimierungsbedarf der mit zeitgemäßem Lärmschutz erreicht werden kann. Durch die Heegevariante würde die Stadt neues Entwicklungspotential gewinnen. Ein Anschluss des Gewerbegebietes Brauck kann hier realisiert werden, ebenso eine Verbindung von Butendorf und Gladbeck Ost.
Einen Ausbau unter Verkehr in der Trasse der B224 hält der Gutachter, schon aus wirtschaftlichen Gründen, für nicht darstellbar. Er schlägt einen Ausbau unter Vollsperrung der B224 vor, die Verwaltung sollte ein Verkehrsführungskonzept für die dann etwa vierjährige Bauzeit anfordern.
Der Ausbau der Heegevariante wäre unproblematisch.
Ein unsittliches Angebot:
Landesminister Olli Wittke stellte der Stadt Gladbeck im Verlauf einer CDU-Veranstaltung am 29.11.06 in Gelsenkirchen-Buer
o Lärmschutz für Wittringen o eine Lösung für den Gewerbepark Brauck o für die Bauphase eine spezielle Verkehrslenkung
in Aussicht, wenn Gladbeck der "Galerielösung" zustimmt.
Bürger wehrt euch, ein Tunnel oder die Heegelösung muß her!
WAZ Gladbeck vom 1. Dezember 2006 Wittke will mit dem Kopf durch die Wand:
WASG: Falsche Parameter für A 52-Studie
Forderung: Straßen NRW soll UVS zurückziehen
Die WASG (Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit) bezweifelt die Richtigkeit der Grundlagen für die Umweltverträglichkeitsstudie zum Ausbau der A52, die vom Landesbetrieb Straßen angefertigt wurde und die der WASG nach eigenen Angaben seit vier Wochen vorliegt. Die wichtigsten Voraussetzungen zur Erstellung der Studie darin seien falsch, so Dipl.-Ing. Olaf Jung von der WASG: Unter an derem gehe das Gutachten bei der Lärmbelastung fälschlich davon aus, dass die A52 auf Gladbecker Gebiet z.T. in ei nem geschlossenen Tunnel geführt werde und komme so an der Stelle zu dem Schluß, dass die Lärmbelastung geringer sei als in der Heege. Jung: "Ein Tunnel ist derzeit aber nicht Planungsstand und nicht zu begut- achten." Weiter sehe die Bewertung eine Rampenabfahrt am Freibad vor. Tatsächlich sei aber eine raum- greifende große Abfahrtsschleife geplant, die die Bewohner der Stallhermstraße stark belasten würde. Hinzu komme, dass die in Anrechnung ge- brachten Lärmschutzeinrichtungen nicht dem Stand der Technik und der Gesetzesvorschrift (Grenzwerte der 16.BlmSchV) entsprechen und dadurch eine unzulässige Belastungsver- schiebung entstehe. Und Belastungen im Be- reich der FH -Gelsenkirchen an der A52 würden bei der Heegevariante angerechnet, aber beim Ausbau durch Gladbeck vernachlässigt. Auch da- durch würde die Heegelösung "schlechtgerechnet". In einem Schreiben an Straßen.NRW fordert die WASG die Rücknahme der Umweltverträglichkeits- studie wegen "offensichtlich falscher Planungs- parameter" .Wenn dieses Gutachten in Umlauf blie- be, könne der Behörde ein Imageschaden ent- stehen, so die WASG in einem Schreiben an den Leiter Pauly. |
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Wittke: Lösung mit Galerie oder gar nichts
Alternative beim Ausbau zur A 52 nicht in Sicht. Eine Alternative zur "Galerie-Lösung" gibt´s für den Ausbau der B 224 zur A 52 in Gladbeck nicht. Das erklärte NRW- Verkehrsminister Oliver Wittke Mittwochabend bei einer Veran- staltung der CDU Buer. "Ich hätte nichts dagegen, in Glad- beck einen Tunnel zu bauen, wenn der Bund das bezahlt." Doch Bun- desverkehrsminister Tiefensee (SPD) habe keinen Zweifel daran gelassen, dass er das nicht tun werde, so der CDU-Minister. Die Ergebnisse der Umweltverträglich- keitsstudie haben den Minister bewogen, auch "die Heege- Variante auszuschließen". "Dass die Heege-Trasse in der Studie derart schlecht abgeschnitten hat, liegt an der Belastung der Anwohner in Butendorf und Brauck", erklärte Wittke. Würde die Trasse durch die Heege nämlich kommen, müsste die A 2 achtspurig ausgebaut werden - und so noch näher an die Wohngebiete heranrücken. Die Stadt Gladbeck stehe vor der Entscheidung: "Galerie oder gar nichts", denn: "Wir werden nicht gegen Widerstände in der Stadt bauen. Wenn es in Gladbeck nicht klappt, bauen wir anderswo." Das von der Stadt Gladbeck in Auftrag gegebene Gutachten begrüßte Wittke jedoch. "Ich bin mir aber sicher, dass unser Gutachten richtig ist" - schließlich müsse es vor Gericht bestehen können. "Irgendwann muss aber auch mit der Gutachterei Schluss sein." Bald müsse Gladbeck Farbe bekennen.
30.11.2006 Von Alexander Becker
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